Das Umfeld des Betriebes
In dieser Gegend waren wir einer der Pionierbetriebe und ich hatte das Glück von einigen erfahreren "alten" Biobauern lernen zu können, die damals noch als Spinner angesehen wurden.

An dieser Stelle bedanke ich mich besonders bei:
Herrn Hlavka aus Zöbern, der mich als jungen Bauernsohn ernst genommen hat und mich bei meinen ersten Schritten geführt hat.
Pater Franz Edlinger, meinem Geistlichen Begleiter, der mich immer wieder ermutigt, diesen Weg zu gehen.
Bei meiner Frau Alexandra, die mich und meine Visionen versteht und unterstützt.

Mittlerweile ist es mir gelungen, auch einige Nachbarn von den Vorteilen der biologischen Landwirtschaft zu überzeugen.

Vor einigen Jahren wurde ich eingeladen einen Vortrag vor Vegetariern zu halten. Es war ein bewegendes Erlebnis für mich. Einerseits hatten wir dort ein Buffet mit Fleisch- und Wurstwaren und interessanterweise ist kaum etwas davon übriggeblieben. Andererseits wollte ich nur dazu motivieren, dass es bei uns auch Dinkel und Roggen zu kaufen gibt. Ich habe festgestellt, dass der Mensch ein Fleischesser ist und sich nicht nur mit Gemüse zufrieden gibt. **Von daher rührt das gespaltene Verhältnis. Auf der einen Seite möchte ich haben, dass es meinen Tieren solange sie bei mir am Hof sind einfach gut geht. Sie sollen alles haben. Es ist aber klar, dass es eine Nutztierhaltung ist und dass wir das Fleisch essen werden. Ich habe das für mich so vereinbart, dass ich sage: Ich unternehme alles was in meiner Macht steht, damit die Tiere die sich in meiner Obhut befinden wohl fühlen aber es ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

**Ich akzeptiere, wenn jemand beschliesst, kein Fleisch zu essen. Was ich nicht verstehe, ist wenn jemand sagt, er ist Vegetatier, hält es irgendwann nicht aus und geht zum nächsten Würstelstand, oder ins Fastfood-Restaurant und isst dort irgendein Fleisch - und es ist völlig egal, wo es herkommt.

Was andere über uns sagen