Alexandra & Ernst Trenker
2852 Grametschlag
Tel.: und Fax: 02648 / 4656
Email: trenker@utanet.at
HP: www.oeko-power.at

Wie Sie zu uns kommen:
Fahren Sie auf der Südautobahn bis zur Abfahrt Krumbach.
Durch den Ort Krumbach durch, nach Krumbach rechts Richtung Hochneukirchen.
In Hochneukirchen rechts halten, Richtung "Erlebnisspielplatz Grametschlag".
In Hattmannsdorf links abbiegen, Richtung "Erlebnisspielplatz Grametschlag".
Bei der Kreuzung links abbiegen, Richtung "Erlebnisspielplatz Grametschlag"
1. Haus in Grametschlag auf der rechten Seite, s.u..

Plan

Der geomorphologische Charakter des Landschaftsraumes wird durch den Namen der Region „Bucklige Welt“ treffend zum Ausdruck gebracht.

Aus der Verwitterung des kristallinen Grundgesteins sind sanfte Landschaftsformen mit breiten Rücken, Kuppen und plateauartigen Verebnungen hervorgegangen. Visuell bestimmen sie das Landschaftsbild, da weder herausragende Erhebungen noch tiefe Grabeneinschnitte prägnant in Erscheinung treten.

Oberhanglagen und Verebnungen sind durch zwischenkonstrukturarmes Kulturland geprägt, wodurch die konvexen Landschaftsformen, die „Buckel“, noch deutlicher in Erscheinung treten. Böschungen und Raine sind mit dem Ziel einer leichteren Bewirtschaftung vielfach eingeebnet worden. Was geblieben ist sind einförmige Restwäldchen, von Fichte und Rotföhre dominiert und Hasel- oder Brombeerhecken an den Besitz- bzw. Grundstückgrenzen. Raine mit Staudenstreifen sind kaum vorgelagert. Für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Kleinnager (Haselmaus, Igel) und Vögel gibt es außer Brombeeren, Vogelbeeren, Heckenrosen, Holler und eventuell Kulturobst wenig attraktive Gehölze.

Unterbrochen wird diese Einförmigkeit jäh durch die steilen Einhänge in den engen Gräben. Diese münden an den größeren Bächen wie Zöbernbach, Spratzbach, Schlattenbach in Talsohlen, auf denen sich abschnittsweise Feuchtwiesenbänder erstrecken. Hier dominieren Sumpfdotterblumen- und Wiesenfuchsschwanzwiesen.
Es sind jene Wiesen der südlichen buckligen Welt, auf die sich nach jedem Schnitt die Weißstörche gerne auf Nahrungssuche begeben. Im Gegensatz dazu sind nährstoffarme und magere Feucht- und Sumpfwiesen inklusive der Quellfluren absolut regionale Raritäten, vermutlich auf Grund von jahrzehntelangen Meliorationen. Anders als bei Feuchtwiesen scheint eine Rückentwicklung zu Magerwiesen erfolgversprechender zu sein, insbesondere auf flachgründigen Trockenstandorten. Auf solchen Flächen wurde die Ausbreitung von Tausendguldenkraut, Moschus-Malve, Echtes Johanniskraut, Thymian, Ferkelkraut und Heidenelke beobachtet.